Im Hospiz zwischen Elbe und Weser in Bremervörde wurde ein ganz besonderer Wunsch erfüllt: Der bekannte Krimiautor Klaus-Peter Wolf besuchte Susanne Glandien, die ein großer Fan seiner Ostfriesenkrimis ist.

Für Susanne Glandien war dieser Besuch weit mehr als eine Begegnung mit ihrem Lieblingsautor. Es war ein besonderer Moment, der berührte und sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Sichtlich bewegt nahm sie den Schriftsteller in Empfang, der sich eigens für sie auf den Weg nach Bremervörde gemacht hatte, um ihr diesen persönlichen Wunsch zu erfüllen.

Möglich wurde das Treffen durch Hospizkrankenpflegerin Katrin Buck, die kurzfristig den Kontakt zu Klaus-Peter Wolf herstellte. „Als ich von ihrem Wunsch erfahren habe, war für mich schnell klar, dass wir versuchen möchten, ihn möglich zu machen“, erzählt Buck.

Natürlich brachte er auch mehrere seiner Bücher mit, die er für Susanne Glandien signierte. So bleiben nicht nur die Erinnerungen an die Begegnung, sondern auch ganz besondere persönliche Erinnerungsstücke.

Klaus-Peter Wolf ist der Hospizarbeit seit vielen Jahren verbunden. In seiner Heimatstadt Norden engagiert er sich für den Hospizgedanken und weiß um die Bedeutung dieser besonderen Orte. „Auch in meinen Büchern kommen Menschen vor, die sich im Hospiz engagieren“, erzählt Wolf. „Auf diese Weise wird der Hospizgedanke ganz nebenbei auch in der Erzählung mittransportiert.“

Auch zum Bremervörder Hospiz besteht bereits seit einigen Jahren eine besondere Verbindung: Für die ChariChristmas-Aktion des Hospizes gestaltete Klaus-Peter Wolf eine Christbaumkugel mit Motiven seiner Ostfriesenkrimis. Die Kugel fand und findet seitdem viele Käufer – und unterstützt damit gleichzeitig die Arbeit des Hospizes.

Der Besuch zeigte einmal mehr, was Hospizarbeit auch bedeutet: Raum zu schaffen für Wünsche, Begegnungen und persönliche Herzensmomente. Für Susanne Glandien war es ein solcher Moment – ein Besuch, auf den sie sicher noch lange mit einem Lächeln zurückblicken wird.

Bildunterschrift:
Susanne Glandien (links) mit Autor Klaus-Peter Wolf und Hospizkrankenpflegerin Katrin Buck